Disneyland Paris

Presse-Information

-offizielle-

 

7. Bella im Wunderland
Mit Kindern macht Disneyland Paris doppelt Spass

Fuer Bella ist es wie im Maerchen: Sie hat einen Wunsch frei. Als Geschenk zu ihrem 6. Geburtstag darf sie bestimmen, wo die Familie ihren naechsten Wochenendurlaub verbringen soll. Natuerlich faellt ihre Wahl ohne zu zoegern auf Disneyland Paris. Ausnahhmsweise stimmt auch Ricky, unsser Grosser, seiner 5 Jahre juengeren Schwester einmal zu. Und die beste Ehefrau - und Urlaubskassenwartin - von allen ist ohnehin der Meinung, dass die Gelegenheit besonders guenstig ist, Bellas Herzenswunsch zu erfuellen.

Gleich hinter dem Eingangstor zum Themenpark finden wir uns - wie mit einer Zeitmaschine zurueckversetzt - in einer amerikanischen Kleinstadt der Jahrhundertwende. Auf der Main Street, U.S.A. gibt es wirklich alles: einen Bahnhof, von dem aus eine echte Dampflok ihre Runden um den Park dreht, ein Rathaus mit Informationszentrum, Geschaefte, Restaurants und Cafès. Und nicht nur die Fassaden, auch das Innere der Gebaeude atmat - liebevoll gestaltet bis ins letzte Detail - den Gesit der guten, alten Zeit: Dieleboeden, holzgetaefelte Waende und altertuemliche Einrichtungsgegenstaende, um die manches Museum Disneyland Paris beneiden duerfte. Selbst die Mitarbeiter des Parks tragen die zur Umgebung passende Kleidung. Kurz: Die Illusion einer ganz anderen Welt, in die wir eintauchen wollen, ist perfekt.
Aber wir sind ja nicht hierhergekommen, um die Ausstattung zu bewundern. Nachdem Ricky sich mit einem Plan des Parks gewappnet hat und Bella mit einem Paar Ohren à la Minnie Maus ausstaffiert worden ist, nehmen wir die Pferdebahn zur Central Plaza, direkt vor dem Dornroeschenschloss.
Fuer unsere Juengste ist der erste Hoehepunkt des Tages schon erreicht, als sie hier ihre Lieblinge Micky, Minnie, A-und B-Hoernchen entdeckt. Die beruehmten Disney-Charakteure begruessen unsere Kinder per Handschlag und posieren bereitwillig fuer ein Erinnerungsfoto. Jetzt aber stuermen die Kids das vieltuermige Schloss, in dessen Untergrund ein riesiger, qualmspeiender Drache haust. Im ersten Stock hat man vor der aeusseren Galerie aus einen unvergleichlichen Blick ueber die fuenf Laender des Parks, die sich rings um das Schloss gruppieren.
Die Kinder fuehlen sich wie im Schlaraffenland und wissen gar nicht, wovon sie zuerst kosten sollen. Ricky gibt schliesslich kund, als fast erwachsener 11jaehriger gedenke er sich nun in die Abenteuer von Adventureland zu stuerzen. Bella dagegen lockt es ins Fantasyland. Also ziehen wir beide dorthin weiter, waehrend die beste Ehefrau von allen mit unserem Grossen Adventure Isle und die Attraktion "Indiana Jones et le Temple du Pèril" erkundet.
Bella kann vom "Carousel de Lancelot", einem wunderschoenen, traditionellen Pferdekarussell, gar nicht genug bekommen. Aber da wartet ja auch noch der Rundflug auf dem Ruecken des Elefanten Dumbo - und die schwindelerregende Fahrt mit "Mad Hatter's Tea Cups". Dabei handelt es sich um ein Karussell im Karussell im Karussell: Auf einer grossen drehbaren Plattform drehen sich vier kleine Plattformen und auf diesen wieder die grossen Teetassen, in denen man Platz nimmt.
Am Ende des verrueckten Tassen-Tanzes ist mir leicht bluemerant zumute, aber Bella nimmt mich schon ins Schlepptau zur naechsten Attraktion: "Alice's Curious Labyrinth".
Zwischen mannshohen Hecken suchen wir unseren Weg durch die Geschichte von Alice im Wunderland, Immer wieder geraten wir in Sackgassen und tote Gaenge. Sind wir an der drohenden Herzkoenigin nicht schon dreimal vorbeigekommen? Gerade will ich Bella erklaeren, wie man aus einem Labyrinth herausfindet, als sie auch schon den Eingang zu der kleinen Burg entdeckt, die in der Mitte des Irrgartens liegt. Von ihren Zinnen aus studieren wir sicherheitshalber die Geographie der Gegend, bevor wir uns auf den Rueckweg machen.
Zum Mittagessen treffen wir den Rest der Familie im Blue Lagoon Restaurant im Adventureland. Die beste Ehefrau von allen sieht um die Nase etwas gruendlich aus erzaehlt von der rasanten Achterbahnfahrt durch den indischen Dschungel-Tempel, in dem Indiana Jones seine araeologischen Ausgrabungen macht. Ricky berichtet ganz begeistert vom riesigen Baumhaus der Familie Robinson, von den geheimnisvollen Hoehlen auf Adventure Isle, die man ueber schwankende Haengebruecken erreicht, vom Totenkopf-Felsen und der Kaept'n Hooks Galeone, die dort vor Anker liegt.
Nun lassen wir uns aber erst einmal mit karibischen Leckerbissen verwoehnen. Das Blue Lagoon liegt mitten in der Attraktion "Pirates of the Caribbean" und vor uns ziehen die Boote mit den staunenden Besuchern der Attraktion vorbei. Was wir als naechstes unternehmen, steht also schon fest.
Ueber einen unterirdischen Wasserlauf erreichen wir die duesteren Gefilde, in denen die Piraten der Karibik spuken. Die Kinder schreien vor lauter Lust an der Angst kurz auf, als wir ueber einen Wasserfall ins Dunkle rauschen. Aber zum Fuerchten bleibt keine Zeit, denn schon stecken wir mitten in einem Piratenueberfall auf ein Fort. Alle Illusionen wirken so echt, dass nicht nur den Kindern vor Staunen der Mund offensteht. Gleich neben uns schlagen Kanonenkugeln ein. Piraten groelen und lebensgrosse Gestalten fechten gegeneinander. Kurz bevor das Pulvermagazin explodiert, kommen wir in ruhigere Gewaesser und erreichen die finsteren Schatzhoehlen der Seeraeuber.
Zurueck am Tageslicht, ist es Zeit fuer die grosse Parade, die jeden Nachmittag um 15 Uhr ueber die Main Street, U.S.A. zieht. In diesem Jahr ist die Parade den Filmklassikern von Walt Disney gewidmet. Zwoelf prachtvolle Paradewagen und hunderte von Taenzern lassen Filme wie "Cinderella", "Das Dschungelbuch", "Der Koenig der Loewen" oder "Die Schoene und das Biest" wiederaufleben. Die Kinder sind hellauf begeistert - vor allem, weil die Parade immer wieder anhaelt und die Filmhelden zum Mittanzen auffordern.
Bevor der Park schliesst, haben wir noch Zeit, den Wilden Westen zu entdecken. Nachdem Ricky so von seiner Fahrt durch Indiana Jones' Tempel geschwaermt hat, muss Bella natuerlich beweisen, dass auch sie vor nichts zurueckschreckt. Zum Glueck duerfen Kinder schon ab einer Groesse von 1,02m die Fahrt ueber den "Big Thunder Mountain" in Frontierland mitmachen. In einer Goldgraeberstadt des Westens besteigen wir den Zug, der uns durch einen Tunnel zum Grossen Donnerberg bringt. Mit Schwung geht es zwischen den Gipfeln des Berges hindurch, immer haarscharf am Abgrund entlang.
In einer Stunde schliesst der Themenpark, und wir haben heute bei weitem noch nicht alles gesehen. Bella schielt sehnsuechtig nach der grossen Kanone von "Space Mountain", die alle 30 Sekunden Passagiere - ganz im Stil von Jules Verne - auf die Reise von der Erde zum Mond schickt. Aber fuer diese Tour ist sie noch zu klein. Discoveryland, das sich mit seinen futuristischen Abenteuern eher an Jugendliche wendet, heben wir uns fuer ein andermal auf. Aber fuer diesmal sind da ja noch das Spukhaus "Phantom Manor", der Flug mit Peter Pan ueber die Daecher von London, die lustige Fahrt in Casey Juniors Zirkuszug und und und...An Hoehepunkten wird es also auch morgen nicht fehlen.
Wir nehmen die Dampflok zur Main Street Station. Noch bevor wir dort ankommen, fallen Bella schon die Augen zu. Wahrscheinlich traeumt sie davon, mit Dumbo ueber Disneyland Paris zu fliegen, waehrend sich unter ihr die Piraten im Irrgarten verlaufen und die Herzkoenigin um Hilfe schreiend ueber den big Thunder Mountain kutschiert wird. Und vom hoechsten Turm des Dornroeschenschlosses winken ihr Micky und Minnie zu.

 

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